Was sind die Gefühlsmonster®-Karten?

Die Gefühlsmonster®-Karten sind ein vielfach erprobtes Werkzeug für die Unterstützung der Verständigung über Gefühle, sei es beruflich oder privat. Seit über 20 Jahren werden sie weltweit eingesetzt – handgezeichnet, entwickelt und produziert in Deutschland.

In dieser Zeit haben sich die Sets mit 25 Gefühlskarten in unterschiedlichsten professionellen Kontexten bewährt: überall dort, wo Menschen einander wirklich verstehen wollen – oder müssen! Insbesondere, wenn Gefühle eine Rolle spielen.

Die Gefühlsmonster machen Gefühle sichtbar und besprechbar. Die Karten eröffnen einen Zugang zu dem, was oft schwer in Worte zu fassen ist: wie wir uns fühlen.

Warum wirken die Gefühlsmonster®-Karten so gut?

Gefühle sind immer da, aber nicht immer bewusst.

Viele Menschen haben “gelernt”, ihre Emotionen zu kontrollieren oder zurückzuhalten. Das führt häufig dazu, dass der Zugang zu den eigenen Gefühlen verloren geht oder Gespräche darüber schwerfallen.

Die Gefühlsmonster®-Karten setzen genau hier an:

  • Bilder erleichtern es, Worte zu finden
    Beim Betrachten entstehen innere Bilder und Erinnerungen. Das erleichtert den Zugang zu eigenen Erfahrungen und zu eigenen Worten.
  • Spiegelneuronen schaffen Verbindung
    Manchmal lassen wir uns unsere Gefühle nicht ansehen. Das Gefühl des Gegenübers auf einer Gefühlskarte zu sehen, fördert Empathie und gegenseitiges Verständnis. 
  • Benennen ermöglicht Regulierung
    Sobald ein Gefühl erkannt und benannt ist, kann unser Gehirn beginnen, es zu verarbeiten: Eine zentrale Grundlage für Resilienz.
  • Gefühle werden indirekt ansprechbar
    Auf eine Karte zu zeigen, fällt manchmal leichter, als etwas direkt auszusprechen – besonders bei schwierigen Themen.
  • Ressourcen werden sichtbar
    Positive Gefühle lassen sich bewusst wahrnehmen und verankern.

Warum stehen keine Begriffe auf den Karten?

Die Gefühlsmonster laden dazu ein, eigene Assoziationen zu entwickeln – statt vorgegebene Begriffe zu übernehmen.

Das fördert zum einen die Fokussierung in einer vielleicht emotional aufgeladenen Situation, zum anderen das Finden eigener Worte für eigene Gefühle.

Jede Person sieht etwas anderes – und manchmal in derselben Karte wieder etwas Neues.

Für wen sind die Gefühlsmonster geeignet?

Für Menschen in unterschiedlichsten Rollen und Kontexten, zum Beispiel:

  • Coaches, Mediator*innen, Therapeut*innen
  • Führungskräfte und Teams (New Work)
  • Pädagog*innen und Eltern
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Organisationen, die auf Verständigung und Beziehung setzen
  • …und noch viele weitere!

Wähle im Menü unter “Anwendungsgebiete” dein Gebiet aus, um mehr zu erfahren, wie die Gefühlsmonster dich in deiner Arbeit oder privat unterstützen können.


Überall dort, wo Menschen miteinander arbeiten, leben oder lernen, und Gefühle direkt oder indirekt eine Rolle spielen, entfalten unsere Gefühlskarten ihre Wirkung.

Was macht die Gefühlsmonster-Karten besonders im Vergleich zu anderen Gefühlskarten:

  • Die Bilder sprechen Kinder wie Erwachsene gleichermaßen an.
  • Den einzelnen Karten sind bewusst keine spezifischen Gefühle zugeordnet! Sie werden oft über eine spontane Resonanz zu den Bildern gewählt. Die fehlenden Gefühlsbezeichnungen laden zum reden und erklären ein.
  • Wenn Sprache möglich ist, werden Worte zu den gewählten Bildern leicht gefunden.
  • Im Nicht-Sprachlichen Bereich zum Beispiel bei Menschen aus dem Autismusspektrum, können die Bilder als Signale für das Umfeld verwendet werden.
  • Über 20 Jahre perfektionierte Auswahl an 25 Motiven, die möglichst vielseitig gesehen werden können. Die Anwender*innen sind frei, für ihre spezielle Zielgruppe eine Auswahl von verwendeten Gefühlsmonstern zu treffen.
  • Handgezeichnet ohne KI, produziert in Deutschland!

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Vlore Krug-Kryeziu

Organisationsberaterin

Mein Jüngster liebt das kuschelige Gefühlsmonster und die Decke.  Wir legen das Monster auf die Gefühle, die er an diesem Tag in der Kita erlebt hat. Mittlerweile rollt er sich selbst gerne in diesen Teppich ein. Als wir neulich Besuch hatten, holte er ihn hervor und fragte völlig selbstverständlich: „Welche Gefühle hattest du denn heute schon?“ Ich fand das ziemlich groß. Denn wann fragen Erwachsene einander das eigentlich?

Ein Kind steht eingewickelt in eine Gefühlsmonster-Decke mit dem Rücken zur Kamera und hält ein Gefühlsmonster Plüschtier hoch