Wie Gefühlsmonster®-Karten in der Mediation helfen können

Starke Gefühle bei Konfliktparteien erschweren häufig Bemühungen zur Konfliktklärung:

  • Deine Klient*innen unterbrechen sich ständig?
  • Sie hören deinen Erklärungen zur Mediation gar nicht richtig zu?
  • Sie verstricken sich in gegenseitigen Vorwürfen?

Die Gefühlsmonster®-Karten helfen, eine ruhige und konstruktive Gesprächsbasis in der Mediation zu schaffen:

  • Die Karten bieten dir als Mediator*in ein klar strukturiertes Vorgehen und zugleich einen schnellen Überblick über die emotionale Lage im Konflikt.
  • Mit Gefühlskarten richten die Streitparteien ihre Aufmerksamkeit stärker auf das eigene Erleben statt auf Vorwürfe. So kannst du dich als Mediator*in leichter und gelassener auf beide Seiten einstellen.
  • Das Auswählen und Halten der Karten gibt vielen Beteiligten in einer angespannten Situation etwas Greifbares und hilft, innerlich ruhiger zu werden.
  • Wenn beide Seiten erleben, dass ihre Gefühle wahrgenommen und verstanden werden, kann schon zu Beginn eine Grundlage für ein versöhnlicheres Gespräch entstehen.

Wo kannst du Gefühlskarten in der Mediation einsetzen?

  • Zu Beginn der Mediation gibst du beiden Parteien je ein Set Gefühlsmonster®-Karten Mini und bittest sie, verdeckt jeweils 1-3 Karten für ihre eigenen Gefühle und die der anderen Streitpartei auszuwählen. In der Regel zeigt sich hier, dass beide Parteien verstehen, wie es der anderen Person geht. Und falls nicht, lernen , dies erzeugt eine gute Gesprächsbasis.
  • In Einzelgesprächen
  • Jederzeit während der Mediation wenn du den Eindruck hast dass ein Visualisieren der Gefühle helfen kann
  • Als Selbst-Coaching-Instrument vor und zwischen Mediationsterminen mit Hilfe des Gefühlsmonster Scans (auch in unserer Online Toolbox)

Feedback von Anwender*innen:

“Die Wirkung der Gefühlsmonster®-Karten auf den Verstehens-Prozess der Medianden bezeichne ich gerne als „Turbo-Booster“ bei der Klärung der Gefühlsebene. Mit den Karten geht es leicht. Ohne Bilder wird das Ausdrücken der Gefühle schwieriger.”

Renate Holstein, Coach, Mediatorin und Trainerin

“Die Gefühlsmonster sind eine hilfreiche Methode, um miteinander ins Gespräch zu kommen, weil sie die Unterschiede im Erleben deutlich und begreifbar macht. Jeder erlebt den Konflikt anders. Umso überraschender kann es sein, wenn beide Seiten ähnliche oder sogar identische Karten wählen. Dann können Themen wie Gefühle und Bedürfnisse mit Leichtigkeit angesprochen werden.”

Monika Hesse-Haake, Arbeitsrechtlerin, Mediatorin

“Die Mediand*innen zu Beginn des Gesprächs in Ruhe beobachten zu können, während sie damit beschäftigt sind, ihren Fokus auf ihre Gefühle –und die der anderen Seite– zu legen, ist für mich ein Schatz, den ich in meiner Arbeit nicht mehr missen möchte. Die anschließenden Gespräche sind ruhig und fokussiert und von einem Interesse am gegenseitigen Verstehen getragen.”

Lilli Höch-Corona, Ausbilderin für Mediation und Mediatorin BM

Gefühlsmonster-Produkte, die besonders für die Mediation geeignet sind:

Die Gefühlsmonster®-Karten Mini, am besten ein Set pro Teilnehmer*in, für die Arbeit am Tisch, und für Skalenfragen während der Mediation.

Ebenso die Gefühlsmonster®-Karten Mittel für größere Tische oder Einstiegsrunden bei kleinen Gruppen

G001-Gefuhlsmonster-Karten-Mittel-DIN-A6-Ubersicht
G003-Gefuhlsmonster-Karten-Extragross-DIN-A4-Ubersicht

Die Gefühlsmonster®-Karten Extragroß bei größeren Gruppen für Einstiegsrunden.

Weitere geeignete Produkte am Ende der Seite

Wie du die Arbeit mit den Karten vertiefen kannst:

Das Gefühlsmonster Mediationstool wird in drei zusammenhängenden Videos in unserem Gefühlsmonster YouTube Kanal demonstriert:

Teil 1: Gefühlsmonster® und Mediation ~ Part 1

Teil2: Gefühlsmonster® und Mediation ~ Part 2

Teil 3: Gefühlsmonster® und Mediation ~ Part 3

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Vlore Krug-Kryeziu

Organisationsberaterin

Mein Jüngster liebt das kuschelige Gefühlsmonster und die Decke.  Wir legen das Monster auf die Gefühle, die er an diesem Tag in der Kita erlebt hat. Mittlerweile rollt er sich selbst gerne in diesen Teppich ein. Als wir neulich Besuch hatten, holte er ihn hervor und fragte völlig selbstverständlich: „Welche Gefühle hattest du denn heute schon?“ Ich fand das ziemlich groß. Denn wann fragen Erwachsene einander das eigentlich?

Ein Kind steht eingewickelt in eine Gefühlsmonster-Decke mit dem Rücken zur Kamera und hält ein Gefühlsmonster Plüschtier hoch