Ein Kind steht eingewickelt in eine Gefühlsmonster-Decke mit dem Rücken zur Kamera und hält ein Gefühlsmonster Plüschtier hoch

3 Gefühlsmonster®-Karten Feedbacks von professionellen Anwender*innen

Heute gibt es Feedbacks aus dem Bereich der Organisationsentwicklung, Coaching und Supervision, und privat.

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Ein Kind steht eingewickelt in eine Gefühlsmonster-Decke mit dem Rücken zur Kamera und hält ein Gefühlsmonster Plüschtier hoch

Vlorë Krug Kryeziu

Organisationsberaterin linkedin.com/in/vlore

„Mein Lieblingsgefühl ist Wut.“ Kam wie aus der Pistole geschossen, als ich meine Söhne nach ihrem Lieblingsgefühl fragte. Mein Sohn hat mit den Gefühlsmonster®-Karten sein eigenes Spiel erfunden: Wir mischen die Karten. Dann ziehen wir nacheinander. Wer zuerst die Wut zieht, gewinnt. Natürlich. 

Aber auf dem Weg zur Wut passiert etwas Interessantes. Wir schauen uns jedes Monster an und überlegen: Kenne ich dieses Gefühl? Wie fühlt es sich in meinem Körper an? Ist das Scham? Neid? Angst? Enttäuschung? Und manchmal merken wir: Die Wut war gar nicht das erste Gefühl. Unter ihr saß etwas anderes. Vielleicht Traurigkeit. Vielleicht das Gefühl, übersehen worden zu sein.

Mein Jüngster liebt das kuschelige Gefühlsmonster und die Decke.  Wir legen das Monster auf die Gefühle, die er an diesem Tag in der Kita erlebt hat. Mittlerweile rollt er sich selbst gerne in diesen Teppich ein. Als wir neulich Besuch hatten, holte er ihn hervor und fragte völlig selbstverständlich: „Welche Gefühle hattest du denn heute schon?“ Ich fand das ziemlich groß. Denn wann fragen Erwachsene einander das eigentlich? 


Thomas Fehr

Coaching und Supervision inveniy.com

Mit einem Klienten (Teamleiter) hatte ich das Thema „Gefühle am Arbeitsplatz“ thematisiert. Sein Vorgesetzter war der Auffassung, er könnte in der Wahrnehmung und Akzeptanz der Gefühle seiner Mitarbeiter wachsen.

Schnell war der Umgang, die Wahrnehmung der eigenen Gefühle im Fokus. Aus diesem Grunde überreichte ich ihm das Gefühlsmonster®-Kartenset. Die Aufgabe war, jeden Abend sich 5 Minuten Zeit nehmen und mit Hilfe der Karten drei Gefühle des Tages zu benennen. 

In der nächsten Session erzählte er mir, dass er die Karten offen ausgelegt in seinem Büro liegen hat. Auf einem Tisch, der nicht sofort einsehbar ist. Nun kam eines Tages eine Mitarbeiterin zu ihm, um mit ihm über Ihren Leistungsabfall zu sprechen. Sehr schnell hatte er mit ihr eine Zielvereinbarung getroffen – seine klassische Herangehensweise. Als sich die Mitarbeiterin beim Abschied umdrehte, entdeckte sie den Tisch mit den Karten. Sie blickte kurz darauf und zeigte spontan auf Karte 21: so fühle sie sich gerade. 

Und in diesem Moment gelang dem Teamleiter etwas, was ihm zuvor nie gelang: er konnte fragen, ob sie mehr dazu sagen möchte. Er war selbst überrascht, wie spontan ihm die Frage über die Lippen kam. 

Und was dann passierte, hat ihm eine völlig neue Welt eröffnet. Die Mitarbeiterin erzählte von sich. Es ergab sich ein sehr persönliches Gespräch, indem es auch ihm möglich war, über seine Karten (nicht Gefühle 😉) zu sprechen. Und plötzlich gab es eine ganz andere „Zielvereinbarung“ – es wurde ein weiteres Gespräch in 2 Tagen vereinbart, in dem ausschließlich die Karten im Mittelpunkt stehen sollen. 

Er war begeistert. Die Mitarbeiterin meldete im noch beim ersten Gespräch zurück, dass sie sich gesehen fühlt und dafür danke. Und im zweiten Gespräch gab es bereits erste kleine Fortschritte zur Leistungsfähigkeit. 

Nach diesem Erlebnis war es um ein vielfaches einfacher, mit ihm an seinen Gefühlen zu arbeiten.


Merle Runge

Facilitation Cooperation merle-runge.de

“Ich bin immer wieder fasziniert, wie viel Zeit es spart, mit den Gefühlsmonstern zu arbeiten – die Themen, die zu bearbeiten sind, werden so schnell klar!”

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