Gestern erreichte mich das folgende Memorandum aus der Klinik Heiligenfeld, einem wunderbaren Ort, wo Menschen mit Stress-Symptomen, Angststörungen und vielen anderen psychischen Störungen Hilfe finden. n-och-das-ist-aber-nett-2-3Ich veröffentliche dieses Memorandum in dem Bewusstsein, dass viele von uns die Situation unserer Gesellschaft ähnlich sehen, an vielen einzelnen Stellen  in diesem Sinne arbeiten und eine breite gesellschaftliche Unterstützung brauchen, um wirksamer werden zu können.

Bitte unterstützen Sie durch ihre Unterschrift, dass wir jetzt tatsächlich und mit viel Sachverstand daran gehen, eine Kultur des Miteinanders in unserer Gesellschaft zu verwirklichen.

Hier der Brief aus Heiligenfeld:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Kreis einiger leitender Ärzte Psychosomatischer Kliniken haben wir die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung in Deutschland und letztlich in allen Industrienationen diskutiert. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ausmaß der Problematik in unserer Ge­sellschaft nicht ausreichend wahrgenommen wird und möchten mit einer Art Memorandum einen gesellschaftlichen Dialog darüber anstoßen, wie wir die Problematik verstehen und was getan werden kann. Wir möchten damit auch keine bestimmte Zielgruppe ansprechen, sondern alle Menschen, denen die psychosoziale Lage unseres Landes am Herzen liegt. Wir glauben auch nicht, dass ein bestimmter Sektor der Gesellschaft, wie z. B. die Schule, die Familie, die Politik, die Wirtschaft oder die Medien dafür verantwortlich ist, sondern dass es sich um eine allgemeine und grundlegende Entwicklung der modernen Gesellschaften handelt, die nicht angemessen erkannt wird. Da wir zu einem offenen gesellschaftlichen Dialog aufrufen wollen, richten wir uns zunächst nicht an Verbände oder Institutionen, sondern an Personen.

3.02.2010

So kann’s gehen!

Email vom 24.01.2010 – die Schreiberin und ihr Sohn haben zugestimmt, dass dieser kleine Bericht auf unserer Seite veröffentlicht werden darf:

Guten Tag!

Einleitend möchte ich Ihnen kurz erzählen, was sich gestern bei mir zuhause abspielte:

Nach einem Streit mit meinem 11-jährigen Sohn war ich auf der Suche nach einer Liste der Gefühle im Sinne von Rosenberg. Da ich mein GfK-Buch gerade verborgt habe, suchte ich im Internet und bin so auf ihre Seite gestoßen. Die Idee mit den Karten sprach mich sofort an. Das ist was, so kannst Du ganz leicht ins Gespräch kommen, dachte ich mir. Ich ließ die Bilder-Übersicht auf dem Bildschirm als ich kurz den Raum verließ.
Als ich zurück kam, saß mein Sohn vor dem Rechner, zeigte interessiert auf den Bildschirm und fragte, was das sei. Ich erklärte es und mit einem Mal war er Feuer und Flamme. Eben noch teenagermäßig cool, war er plötzlich dabei, von seinen Gefühlen während der letzen Woche zu reden.  Wir hatten ein wunderbares, sensibles Gespräch und am Ende drängte er mich, die Karten zu kaufen!

Auf jeden Fall schon mal ein dickes “DANKE” für die Idee und vor allem die Umsetzung der Gefühlsmonster-Karten!!!

Liebe Kundin, lieber Kunde,

wir wünschen Ihnen von Herzen ein wunderbares Neues Jahr, voller fröhlicher, spannender und herausfordernder Erlebnisse! Mit vielen schönen Begegnungen und Zeit, die Sie mit sich selbst verbringen, so, wie es Ihnen gut tut.

Wir fühlen uns mit Ihnen verbunden in dem Wunsch, einander besser zu verstehen.  Sich bei aller Unterschiedlichkeit gegenseitig zu respektieren und als eine Bereicherung zu empfinden. Sich gegenseitig zu zeigen oder zu sagen, welche Gefühle wir empfinden, ist ein Schritt auf dem Weg dahin.

Der Weg ist das Ziel, habe ich heute morgen gerade wieder auf einer schönen Postkarte gelesen. In diesem Sinne wünsche ich uns und Ihnen allen für dieses Jahr einen guten Weg!

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Seien Sie herzlich gegrüßt von

Jutta Höch-Corona

n-yahoo-35Wir senden allen Kundinnen und Kunden herzliche Weihnachtsgrüße und gute Wünsche für ein gesegnetes Weihnachtsfest! Dass es für Sie viele Anlässe zur Freude geben möge, besinnliche Stunden und Zeit für die Dinge, die Ihnen an Weihnachten wichtig sind!

Mit herzlichen Grüßen,

Jutta Höch-Corona und Familie

n-gruppen-umarmung-v2-3Herzlich willkommen auf unserer Gefühlsmonster-Seite!

Herzlich willkommen bei einem Projekt, das aus einer Unterrichtsstunde zum Thema Gefühle entstanden ist und seitdem viele, viele Menschen begeistert hat. Ohne Worte sprechen die Gefühlsmonster Menschen an, die ganz unterschiedliche Gefühle und Situationen in den einzelnen Darstellungen sehen. ArbeitskollegInnen und Paare tauschen sich mit Hilfe der Karten über ihre Gefühle aus, Ärzte bereiten Kinder mit den Gefühlsmonstern auf eine Behandlung vor, die Karten werden in Familien, Wohngruppen und unterschiedlichsten Beratungs- und Weiterbildungs-Settings verwendet, inzwischen in fünf Ländern. In  der Leiste oben finden Sie die Geschichte der Karten, unter Produkte können Sie sich die Karten anschauen, Bestellmöglichkeiten gibt es unter Bestellen.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere Idee, das Sprechen über Gefühle zu erleichtern, so reiche Früchte getragen hat! n-och-das-ist-aber-nett-2-3Sie finden einige dieser Früchte  rechts in der Leiste unter Erfahrungen oder in der Schlagwort-Datei.

Auf dieser Seite finden Sie außerdems Tipps für die Anwendung der Karten, Arbeitsmaterialien wie Gefühls-Listen oder eine Tabelle zur Dokumentation,  Artikel über Hintergründe der Arbeit mit Gefühlen, Literaturhinweise und vieles mehr.

Wir wünschen uns noch mehr Austausch mit Ihnen.  Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, Kommentare zu einzelnen Artikeln zu schreiben – andere Kommentare zu kommentieren und uns Anregungen und Veränderungswünsche mitzuteilen unter Ihre Anregungen!

16.11.2009

Offenheit

Zum Thema “Nicht-Benennen” der Karten haben wir gerade einen schönen Kommentar einer unserer langjährigen Kundinnen bekommen – lesen Sie selbst in einer Mail vom 19. Juli 2009 von Frau Dr.Früh-Naumann:

In meiner Arbeit als Gutachterin in Sorge- und Umgangsverfahren habe ich immer wieder gemerkt, dass Kinder mit den Bildern ganz andere Gefühls-Assoziationen haben, als wir damit verbinden. Ich lasse mir immer zunächst ohne konkretes Ziel von Kindern einige Karten beschreiben, um deren Wahrnehmungen zu erkennen und zu sehen, ob sie überhaupt damit Gefühle in Verbindung bringen können. Manche Kinder sind so gefühlsarm, dass auch mit Hilfe der Karten nur wenig Emotion verbalisiert werden können. Dann lasse ich mir auch jede Karte, die sich die Kinder dann auf eine bestimmte Frage hin aussuchen, beschreiben. Es ist erstaunlich, welche nicht erwarteten emotionalen Zuweisungen dann manchmal kommen. Es hat sich als Problem erwiesen, wenn ich vorschnell meine Interpretation der Gefühle der Männchen nehme, ohne genau nachzufragen.

In diesem Sinne: seien Sie bei der Anwendung der Karten immer wieder offen dafür, dass Ihr Gegenüber ganz andere Dinge sieht als Sie – und lassen Sie sich überraschen von kreativen Deutungen!

Ihnen einen schönen Tag, mit herzlichen Grüßen,

Jutta Höch-Corona

Erinnern Sie sich? Im Dezember 2008 hatte ich einen Artikel mit diesem Titel geschrieben, darüber, dass es in allen Lebenssituationen hilfreich ist, die Gefühle wahrzunehmen, die da sind.

Manchmal sind uns unsere eigenen Vorsätze im Wege, wie der, dass wir uns nicht ärgern möchten, es nicht ok finden, wenn wir auf Kollegen, Freundinnen, Familienmitglieder ärgerlich sind.

Hmmmmn-sauer-3.

Könnte es sein, dass wir dann manchmal auch ärgerlich auf uns sind, dass wir uns so ärgern?? Wie kommen wir da raus?

Ich möchte Ihnen einen etwas überraschenden Umgang mit Ärger und ähnlichen “schwierigen Gefühlen” weitergeben aus der energetischen Psychologie (die “Bücherwürmer” unter Ihnen finden mehr dazu in: Michael Bohne, Einführung in die Praxis der Energetischen Psychologie – bei ihm habe ich diese Anregung gefunden). Stellen Sie sich darauf ein, dass in der folgenden Übung auch eine kleine Bewegung vorkommt!

Liebe Kundin, lieber Kunde der Gefühlsmonster-Karten,

dscf5938wgerade bewegt sich viel um  die Gefühlsmonster herum! So ähnlich, wie diese Riesenpuppen uns in Berlin bewegt haben.

Wir haben Anfragen zur Kooperation aus den Niederlanden und aus Österreich bekommen und werden dort demnächst Ansprechpartner vor Ort haben. Die internationale Anmeldung der Karten ist auf dem Weg.

Wir sind dabei, einige Dinge auf unserer Website zu verändern und ein paar pfiffige Hilfsmittel für den Einsatz der Karten anzubieten. Sie können sich auf eine interessantere Seite mit einem interaktiven Teil freuen, und es wird zusätzliche Angebote geben wie zum Beispiel T-Shirts mit den Monstern und Aufsteller für die Karten (so können Sie sich ein Gefühlsmonster zur Aufmunterung an Ihren Arbeitsplatz stellen – oder den KollegInnen mitteilen, wie Sie heute “drauf” sind)!

Jutta Höch-Corona: “Gefühle sind Kinder der Bedürfnisse” – mit Grafik

0809-Gefühle sind Kinder der Bedürfnisse (PDF)

Liebe Kundin, lieber Kunde,

n-yahoo-4Auf vielfachen Wunsch haben wir nun die Karten in A6 und in Mini mit einer winzigen Nummerierung versehen! So können Sie sich mit KollegInnen über die ausgewählten Karten verständigen, ohne diesen einen Namen zu geben. Die Nummern entsprechen denen auf unserer “Monster-Dokumentation”, Sie können beides gemeinsam verwenden.

Außerdem haben wir das Deckblatt verändert – wir sind gespannt, was  Ihnen als Veränderung auffällt!

Hier ein Foto des Deckblatts: foto-112

Zum Thema “Nicht-Benennen” der Karten haben wir gerade einen schönen Kommentar einer unserer langjährigen Kundinnen bekommen – lesen Sie selbst in einer Mail vom 19. Juli 2009 von Frau Dr.Früh-Naumann:

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